Die richtige Küchenspüle

Hier werden Speisen vorbereitet, Gemüse und Salat gewaschen, Obst geputzt, sperriges Geschirr von Hand gespült, Kochtöpfe und Gläser gefüllt oder schnell mal die Hände gewaschen. 50% – 60% Ihrer Arbeitszeit in der Küche verbringen sie an der Spüle. Wer sich für eine Einbauspüle in seiner neuen Küche entscheiden möchte, sollte vorerst ein Material für die Küchenspüle auswählen.

Die Küchenspüle aus Edelstahl, der Klassiker unter den Spülen

Beliebt sind diese Spülen wegen ihrer besonderen Widerstandsfähigkeit. Sie sind sehr pflegeleicht und stoßfest, ein wirklich unempfindliches Material. Edelstahlspülen sind lebensmittelecht und somit sehr hygienisch. Auch ein Glas bricht nicht gleich direkt bei einer versehentlichen Berührung des Beckens. Erhältlich sind Edelstahlspülen in vielen klassischen und modernen Designs wie satiniert, seidenmatt oder Bürstenfinish.

Edelstahl ist verhältnismäßig leicht und deshalb beim Einbau einfach zu verarbeiten. Ein Nachteil ist, dass Küchenspülen aus Edelstahl bei nicht ausreichender Pflege schnell matt und stumpf wirken. Kalkflecken lassen sich ganz einfach mit gängigem Reinigungsmittel entfernen – sind aber sichtbar. Kleine Kratzer lassen sich schnell und einfach aufpolieren. Auch bei hohen Materialstärken von 1,2mm können sich Wasserarmaturen bei der Bedienung mitbewegen.

Die Küchenspüle aus Granit, modern und pflegeleicht

Diese bestehen aus einer Mischung von zerkleinertem Granit und Acryl. So lassen Sie sich individuell formen.

Eine Spüle aus Granit ist extrem widerstandsfähig und pflegeleicht. Aufgrund ihrer harten Oberfläche entstehen beim Spülen äußerst selten Kratzer. Für die Reinigung kann man bei Blanco- und Franke-Becken haushaltsübliche Säuren wie Essigessenz und Zitronensäure benutzen. Normalerweise reicht es aus, einmal pro Woche den Kalk mit einer Bürste und Kalklöser zu entfernen. Bei starken Verschmutzungen kann man auch einen Spülmaschinentab in ca. 65° heißem Wasser in der Spüle auflösen und mehrere Stunden ziehen lassen.

Aufgrund des natürlichen Materials ist die Spüle aus Granit absolut lebensmittelecht. Die Hitzebeständigkeit liegt – je nach Hersteller – meist bei 280°. So darf man Pfannen, in denen Lebensmittel angebraten wurden nicht sofort in die Spüle geben.

Küchenspülen aus Granit gibt es in unzähligen Designs und Farben, entweder als Kontrast zur Arbeitsplatte oder als einen farbigen Hingucker in ihrer Küche. Besonders pflegeleicht sind Grautöne. Dunkle Farben muss man häufiger putzen, da der helle Kalk dort besser sichtbar ist. Weiße Kunststeinspülen sind auch nicht zu empfehlen, da Tee und Kaffee vorhanden Kalk einfärben können.

Die Küchenspüle aus Keramik, eine lange und bewährte Tradition in Küchen

Wer auf ein besonders stilvolles Ambiente wert legt, sollte zum Spülbecken aus Keramik greifen. Keramikspülen werden seit Jahrhunderten in Küchen eingesetzt. Bewährt haben sie sich wegen ihrer Robustheit und Hygiene.

Durch das Versiegeln mit einer Glasur verkratzt die Spüle nicht und ist äußerst leicht zu reinigen. Sie ist resistent gegen Hitze und Kälte und unempfindlich gegenüber Säuren und Laugen sowie Lebensmitteln. Zudem ist Keramik relativ schlag- und stoßfest. Doch bei unsanften Spülgewohnheiten lässt das unnachgiebige Material Gläser leicht zerbrechen. Außerdem sind über mehrere Jahre kleinere Abplatzer des Materials kaum zu vermeiden.

Der Reinigungsaufwand ist äußerst gering so wie bei Spülen aus Granit reicht meist nur ein feuchter Schwamm, um das Spülbecken zu säubern.

Küchenspülen aus Keramik gibt es übrigens nicht nur in weiß. Sie werden zudem noch in vielen lichtechten Farben und vielfältigen Designs angeboten, um in jede Küche optimal zu passen.

Die verschiedenen Formen von Küchenspülen für die optimale Raumausnutzung

Sie können zwischen eckigen, runden und ovalen Formen wählen. Doch nicht nur aufgrund des Aussehens sollten Sie entscheiden, sondern auch ihre Funktionalität beachten. Wenn öfter mit der Hand gespült wird, sollten Sie auf eine Abtropffläche oder ein zweites Becken nicht verzichten. Wenn Sie viel mit frischen Gemüse arbeiten, eignet sich eine Restschale perfekt als Abtropfbehälter für Ihr gewaschenes Gemüse oder um den Bioabfall abzulegen.

Es bieten sich einige Auswahlmöglichkeiten.

Einbeckenspülen

Es ist die Minimal – Lösung und kommt eher bei Küchenzeilen und kleinen Küchen zum Einsatz. Einzelspülen gibt es in unterschiedlichen Größen ab einer Unterschrankbreite von 45 cm bis zu 90 cm. Gewählt werden kann auch ein Spülbecken mit oder ohne Abtropffläche.

Zweibeckenspülen

Bei einem entsprechenden Platzangebot ist das Doppelspülbecken die komfortable Antwort. Durch Ihren Haupt- und Nebenbereich können viele Arbeitsschritte praktisch und unkompliziert erledigt werden. Hier kann gut auf eine Abtropffläche verzichtet werden.

Eckspülen

Sie eignet sich wunderbar für die L- und U-Küchen mit Eckunterschrank. Auf diese Weise kann eine oft eher unbenutzte Ecke in Ihrer Küche sinnvoll und optimal genutzt werden.
Vorteil: Es können große Arbeitsflächen in der Geraden erzeugt werden.
Nachteil: Nur eine Person kann an der Spüle arbeiten.

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Montagevarianten

Neben dem Material uns den Formen ist auch der Einbau eine wichtige Rolle beim Planen der Küchenspüle. Unterschieden wird bei Spülen außerdem zwischen vier Montagevarianten:

Küchenspülen für den Einbau von oben

Die Spüle wird von oben in einen Ausschnitt in der Arbeitsplatte eingesetzt und liegt auf der Arbeitsplatte auf. Diese Variante eignet sich besonders gut für alle handelsüblichen beschichteten Arbeitsplatten. Denken Sie vor dem Befestigen unbedingt an eine sogfältige Abdichtung, damit kein Wasser in die Arbeitsplatte eindringen kann. Beim Einbau von oben kann sich durch einen flachen Spülenrand weniger Schmutz absetzen und es erleichtert die Reinigung der kompletten Spüle sowie des direkten Umfelds. Dies sorgt so für mehr Hygiene.

Flächenbündiger Einbau von Küchenspülen

Besonders bei hochwertigen Arbeitsplatten aus Granit oder Kunststein lässt sich der flächenbündige Einbau perfekt realisieren. Sie bilden mit der Arbeitsplatte eine Einheit ohne störende Übergänge. Auch hier wird die Spüle von oben in einen Ausschnitt der Arbeitsplatte eingesetzt. Es wird allerdings die obere Schicht der Arbeitsplatte im Randbereich entfernt und die Spüle mit der Arbeitsplatte verklebt.

Wasser, Krümel oder sonstige Essensreste können direkt ins Spülbecken gewischt werden, ohne am lästigen Spülenrand hängenzubleiben. Das ist nicht nur sauber, sondern auch hygienisch, da nichts hängen bleibt oder dazwischen rutschen kann. Im Design erzeugen Spülen mit flächenbündigen Einbau ein einheitliches und modernes Bild in Ihrer Küche.

Unterbauspülen

Unterbauspülen werden von unten an der Küchenarbeitsplatte eingesetzt und an der Unterseite der Arbeitsplatte befestigt. Dadurch integriert sich das Spülbecken perfekt ins Küchenumfeld und verleiht Ihrer Küche einen äußerst eleganten und unvergänglichen Look.

Bei Unterbauspülen sollte die Arbeitsplatte nur aus dichten und durchgehenden Materialien wie Naturstein, Glas oder Verbundwerkstoffen bestehen. Bei Holz oder Holzwerkstoffen gäbe es enorme Dichtungsprobleme und das Material würde ruiniert werden.

Ganz ohne aufliegenden Spülbeckenrand steht so optisch, anders als bei anderen Einbauarten, weniger das Spülbecken, dafür mehr die Arbeitsplatte im Vordergrund. Dies wirkt sehr edel und unaufdringlich.

Zum optischen Vorteil kommt natürlich auch der gesteigerte Komfort beim Saubermachen und Putzen. Krümel, Schmutz und Flüssigkeiten wischen Sie einfach ins Becken – fertig.

Aufgesetztes Spülbecken

Bei dieser Variante wird das meist große und massive Spülbecken entweder auf dem Unterschrank oder an der Wand befestigt.

Das aufgesetzte Spülbecken erinnert an den klassischen Waschtisch. Dieses wirkt großzügig und erzählt von Zeiten, in denen Mütter ihr Spülbecken als Babybadewanne nutzten.

Deshalb ist diese Einbauart vor allem in nostalgischen Küchen zuhause. Idealerweise sollte die Spüle höher als die Arbeitsplatte sein, um so eine wunderbare Lösung in Sachen Ergonomie darzustellen. Das Abspülen wird durch die rückenschonende Höhe erleichtert.

Die Spülbecken sind vergleichsweise schwer und benötigen deshalb eine gute Unterkonstruktion. Auch die Reinigung ist weniger pflegeleicht, Schmutz kann sich gerade an den Rändern leichter ansammeln.

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